Sevel – Ein Verb aus dem Bretonischen:
sich erheben, aufstehen, anheben, hochheben, entfernen, entnehmen, wieder aufrichten, bauen, errichten, gestalten, erschaffen, erfinden, wachsen lassen.
Wortloses Solo aus Objektmanipulation, Diabolo und verwandten Objekten, Pantomime, Tanz und Objekttheater für ein Publikum jeden Alters.
Ob klein oder groß – wir lernen. Zu respektieren. Zu reparieren. Doch manchmal geht das nicht. Oder man baut etwas anders wieder auf.
Nicht einfach reparieren. Sondern neu denken. Neu erfinden. Ein fragiler Balanceakt zwischen Klarheit und Verdrängung, zwischen Sturz und Aufstieg. Man versucht es, stolpert, beginnt von vorn. Man lässt sich treiben.
Und mittendrin die Objekte. Still, aber niemals neutral. Sie tragen unsere Gesten, unsere Spannungen und Impulse. Sie bewegen uns und verändern uns.
Was zerbrochen schien, wird zum Halt. Was leblos wirkte, erwacht und eröffnet neue Wege. Die Objekte erzählen auf ihre eigene Weise – manchmal sogar besser als wir selbst.
Sevel steht für einen freien, universellen und unklassifizierbaren Zirkus. Einen Raum ohne Vorurteile, ohne Grenzen zwischen den Künsten, in dem jede Ungeschicklichkeit zum Material und jeder Fehler zu einem neuen Ausgangspunkt wird.
Musikstück der Aufzeichnung: Stimmhorn – Triohatala
Aufnahmeort: Théâtre de la Petite Rue
Keine Kommentare oder Fragen! Sei der Erste !